Zum Glück kein Zurück

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Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:35

1.Autor: Freundin
2.Art der Story Twincest xP
3. hauptpersonen: Bill und Tom
4. Raiting: ab 1b 12 xD
5.Warnung: naja ich kanns net sagen weil sonst kennt ihr den Schluss xP
6.Disclaimer: gehört mir nix
7.Claimer gehört mir nix


Zum Glück, Keine Zurückx
Liebes Tagebuch!
Ich habe dir erst letztens von meinem Gefühlschaos berichtet...
Ich wusste nicht wohin, doch jetzt bin ich mir absolut sicher!
Mir geht’s deswegen so schlecht! Ich kann einfach nicht mehr!
Ich weis, dass daraus nichts werden kann...Es ist verboten!!
Warum passiert mir denn nur immer so was verrücktes? Nun gut, ich bin vielleicht verrückt, aber trotzdem! Ich verfluche echt den Tag, wo er mich mit seinen braunen Augen, die meinen doch so gleich sind, so ansah! Ich muss ihn vergessen! Scheißdreck...wie verdammt soll das gehen? Er ist mein Bruder...Zwillingsbruder! Wir hocken doch jeden Tag aufeinander!
Gott, wie ich diese ungerechte Scheißwelt doch hasse!...Tom, meine Liebe zu dir bringt mich völlig aus der Bahn!...Was soll ich nur tun?...
Tom suchte im Zimmer seines Bruders, seinen i-pod, den er ihn ausgeborgt hatte. Auf seinem Schreibtisch hatte Bill endlos viel Kram herumzuliegen, deshalb fiel dieses Buch zu Boden, als Tom versuchte ein paar Sachen bei Seite zu schieben. Er wusste, dass dies Bills Tagebuch war und wollte eigentlich nicht darin lesen, doch als ihm sein Name ins Auge fiel, wurde er natürlich neugierig. Was er da allerdings las, gefiel ihm ganz und gar nicht. Sein eigener Bruder war in ihn verleibt. Das konnte doch nicht wahr sein? Völlig verwirrt legte er also das Buch zurück auf den Tisch und ging nach unten in die Küche, wo er sich Cola in ein Glas kippte. Noch war Bill in der Stadt unterwegs, doch früher oder später würde er ja nach Hause kommen. Als Tom nachdenklich an seinem Glas nippte, hörte er auch schon die Haustür zuknallen. „Tom, bist du da?“, rief sein jüngerer Bruder aus dem Flur, wobei er sich die Schuhe auszog, doch eine Antwort bekam er nicht. Dann sah er Tom mit dem Rücken zu sich in der Küche stehen. „Warum antwortest du nicht?“, fragte er und legte seine rechte Hand auf Toms Schulter, die von ihm gleich wieder weggeschoben wurde. „Was hast du?“, fragte Bill irritiert. „Fass mich nicht an, Schwuchtel!“, zischte Tom und funkelte seinen Bruder gereizt an. Bill war doch sehr verwundert über das Verhalten seines Bruders. „Was hast du nur? Warum sagst du so was zu mir?“, fragte er mit einem enttäuschten Unterton. „Frag doch nicht so blöd! Du solltest dieses Scheißding nicht überall rumliegen lassen und da solchen Mist reinschreiben!“, sagte Tom aufgebracht. Bill wusste im ersten Moment gar nicht, was er meinte, doch dann wurde es ihm klar. „Du hast in meinem Tagebuch gelesen? Geht’s noch?“ Jetzt wurde auch er sauer. „Selber Schuld!“, meinte Tom, wobei Bill, nun auch der Kragen platzte. Er erhob seine Hand und gab seinem Bruder eine Ohrfeige, die sich gewaschen hatte. Toms Kopf bewegte sich durch den Aufprall von Bills Hand ein wenig zur Seite. Langsam drehte er ihn wieder Richtung Bill, der ihn mit Tränen in den Augen ansah. Doch das interessierte Tom nicht. Er strich sich mit seinen Hand über die errötete Stelle im Gesicht und blickte Bill hasserfüllt an. „Du wag es dir ja noch mal mir eine zu scheuern ...miese... kleine... Schwuchtel!“ Dann stellte er sein Glas auf den Küchentisch, wobei ein wenig Cola überschwappte. Er machte Anstalten zu gehen und rempelte seinen Zwilling im Vorbeigehen absichtlich an. Bill machte ungewollt einen Schritt nach hinten und blieb dann wie angewurzelt stehen.
Was war das eben gewesen? Das war doch nicht wirklich passiert? Ohne , dass er es merkte, rannen ihm Tränen über seine Wangen. Er konnte es kaum fassen. Tom war, außer seiner Mutter, der einzigste Mensch, dem er vertrauen konnte und jetzt gab er rotzfrech zu, dass er in seinem Tagebuch gelesen hatte. Was geschah da nur? Jetzt wusste er es. Er musste es wissen, denn sonst hätte er so was nicht gesagt. Zu dumm nur, dass er gerade diese Seite des Buches erwischen musste. Bill hätte sich dafür ohrfeigen können. Wer schrieb denn schon Tagebuch? Richtig...er! Dinge niederzuschreiben, half ihm. Und er schrieb da wirklich nur Sachen rein, die erstens niemanden etwas angingen, auch nicht Tom und zweitens, Dinge, mit denen er, seiner Meinung nach, nicht mit anderen reden konnte.
Stur schaute Bill ins Leere. Er hörte noch Toms Zimmertür zuknallen und zuckte bei dem Knallgeräusch ein wenig zusammen. Dann beschloss auch er nach oben zu gehen. Er ging die Treppe hinauf und hielt an Toms Tür inne. Wäre er dort reingegangen, wären mit Sicherheit die Fetzen geflogen. Tom hatte unten in der Küche einen so seltsamen Blick drauf, der Bill richtig Angst machte. Noch nie hatte sein zehn Minuten älterer Bruder ihn so angesehen. Schließlich ging er mit gesenktem Kopf an der Tür vorbei und schloss seine Zimmertür hinter sich. In dem Moment wäre er am liebsten im Erdboden versunken. Einfach nur weg hier. Es war ja schon schlimm genug, dass er sich selbst eingestehen musste, dass er in seinen eigenen Zwillingsbruder, einer der größten Machos den es gab, verliebt war. Nein, Tom las in seinem heißgeliebten Tagebuch und dann auch noch genau die Stelle, wo Bill seine Liebe zu ihm gestand. Das alles war ihm so peinlich und unangenehm. Er wusste einfach nicht weiter. Mit dem Rücken an die Tür gelehnt, rutschte er die Fläche hinunter. Da saß er nun mit starrem Blick, wobei er langsam seine Beine anwinkelte und sie verzweifelt mit seinen dünnen Armen umschlang. Nun war es soweit. Bill wollte und konnte sich nicht mehr zurück halten. Er fing schrecklich an zu weinen, wobei ihm die Tränen wie ein tropischer Wasserfall übers Gesicht liefen. Man sah die Verzweiflung in seinen Augen und hätte man sie nicht sehen können, so hätte man sie gespürt. Seit Monaten schon war er in Tom verliebt, doch jetzt erst brachte das ganze den Topf zum Überkochen. Er weinte sich den ganzen Frust von der Seele. Wie konnte sein eigener Bruder ihn auch nur Schwuchtel nennen? Das tat Bill ungemein weh. Er umklammerte verzweifelt seine Beine und krallte sich an seiner zerrissenen Jeans fest, wobei er seinen Kopf auf seine Knie sinken ließ. Er weinte immer noch und es schien kein Ende nehmen zu wollen. Warum auch? Er konnte sich ja totheulen. Für Tom wäre es besser und für ihn eine Erlösung. Bill verachtete sich selbst wegen seiner Gefühle zu Tom. Schon allein das wäre doch Grund genug gewesen, sich von dieser mit ungerechten Regeln geprägten Welt zu befreien. Bill dachte im Ernst darüber nach zu ’gehen’. Ihm war nicht zum Scherzen zu mute. Er war in seinen Zwillingsbruder verliebt. Schrecklich. Sein Zwillingsbruder wusste von seinen Gefühlen. Verfluchter Scheißdreck. Noch nie fühlte er sich so depressiv. Tod wäre eine gute Lösung, dachte er.
Er flennte immer noch vor sich hin, als Tom aus seinem Zimmer trat und eigentlich ins Bad wollte. Bill sein verzweifeltes Schluchzen war nun wirklich nicht zu überhören. Leise stapfte Tom zu Bills Zimmertür, wo er dann neugierig ein Ohr anlegte. Den Lauten zu Folge, bemerkte er, dass sein Bruder wohl auf dem Fußboden an der Tür saß. Dem war ja auch so. „Bill!“, kam es leise von Tom. Zu leise, denn Bill hörte nichts. Was machte er hier überhaupt? Bill ist eine kleine, dreckige Schwuchtel! Mit diesem Gedanken im Kopf, verschwand Tom im Bad. Er betätigte den Wasserhahn, schöpfte sich mit beiden Händen Wasser ins Gesicht und betrachtete sein makelloses Ich im Spiegel. *Was geht mit dem bloß ab? Kriegt der keine ab, oder was? Hat der´s denn so nötig? Wenn der denkt, dass ich ihn meinen Arsch hinhalte, hat er sich aber geschnitten!* Daraufhin machte er sich wieder auf den Weg in sein Zimmer, wobei er versuchte Bills Schluchzen zu überhören.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:36

Abends kam Siemone, Mama Kaulitz nach Hause. Sie merkte, dass etwas nicht stimmte, da es sonst nie so ruhig war, wenn sie von der Arbeit kam. Bill hatte sich inzwischen vom Fußboden erhoben und sich aufs Bett gelegt, wo er sein Gesicht im Kissen vergrub. Seine Mutter öffnete die Tür und wollte wissen, was los war. „Nix!“, meinte Bill tonlos. „Aber...“, fing sie an. „Ich gehe Morgen nicht zur Schule!“, unterbrach Bill seine Mutter und sah sie festentschlossen an. Ihr entgingen nicht seine rotgeschwollenen Augen. „Bill...“, fing sie erneut an, doch er winkte nur wieder ab und meinte. „Mir ist den ganzen Tag schon kotzübel, okay! Lass mich bitte!“ Mama Kaulitz war doch sehr darüber verwundert, wie ihr Jüngster mit ihr sprach, doch sah sie ein, dass es nichts brachte mit ihm zu diskutieren. „Okay!“, meinte sie, wobei sie ihm mütterlich über seine Wange strich. Doch Bill wollte in diesem Moment einfach nicht angefasst werden und zog seinen Kopf zurück. „Gut, dann lass ich dich eben allein! Bist ja schon ein großer Junge, nicht?“, meinte sie schon fast ironisch und verschwand zur Tür hinaus.
So musste Tom an diesem Montag allein mit dem Bus zur Schule fahren. Er wusste ganz genau, warum Bill zu Hause geblieben war und es sollte ihm auch recht sein. Da sie in der Schule immer nebeneinander saßen, hätte Tom sich garantiert von Bills Blicken ausgezogen gefühlt. Das Bill aber noch nie so dachte und auch nie so gedacht hätte, war ihm leider nicht bewusst. Nur, weil er so ein kleiner Checker war, musste Sein Zwilling doch nicht genauso sein.
Auch am Dienstag wollte Bill nicht zur Schule gehen. Tom nahm es noch einmal gelassen. Als er aber am Mittwoch wieder zu Hause geblieben war, fand Tom das gar nicht mehr witzig. Nicht, dass er unbedingt in Bills Gegenwart sein wollte, nein ganz und gar nicht. Er fand es nur gemein, dass er zur Schule musste und Bill nicht. Dass er es auch immer so leicht hatte, ihrer Mutter etwas vorzumachen, fand Tom zum Kotzen. Bill, das kleine Sensibelkind. Allergisch gegen Äpfel und Mückenstiche. Sorgenkind Nummer eins. Klar, dass Tom da manchmal zu kurz kam. Bill brauchte nur ein bischen rumjammern und schon bekam er seinen Willen. Tom dagegen hatte es ziemlich schwer, da seine Mutter ihn fast jedes mal durchschaute. Dass es seinem Bruder jedoch wegen ihm schlecht ging daran wollte er gar nicht denken.
Sauer kam Tom dann am Mittwoch von der Schule und stampfte die Treppe hinauf in Bills Zimmer. Er hatte mit dem Rücken auf dem Bett gelegen, in Shirt und Boxershorts. Immer noch in Schlafsachen. Tom sah ihn angewidert an, wobei der Schwarzhaarige am liebsten wieder angefangen hätte zu heulen. „Was ziehst du hier eigentlich für ne Nummer ab?“, zischte Tom ihn an. „Was meinst du?“, kam es von Bill. „Ich beweg meinen Arsch jeden Morgen zur Schule, gammel in den miefigen Räumen rum und du machst dir hier zu Hause nen fetten, oda was?“ Bill konnte seinen Bruder wieder nur entsetzt anstarren. Verstand er denn nicht, was los war? „Tom...ich...du...es ist...“ „Das ist nicht mein Problem...Schwuchtel! Such dir gefälligst nen anderen, der sich von dir in den Arsch ficken lässt!“, fluchte Tom, wobei Bill Tränen in den Augen standen. Er liebte ihn doch so sehr. Warum redete er so? „Ich sag dir eins! Entweder geht’s du morgen wieder zu diesem Drecksloch namens Schule, oda ich sage Mum, weswegen du wirklich zu Hause bleibst!“, meinte Tom festentschlossen, ging und knallte die Tür hinter sich zu. Das konnte Bill nicht zulassen. Ruckartig sprang er vom Bett, riss die Tür auf und stellte sich in den Türrahmen. „Das tust du nicht!“ rief er Tom hinterher, der im Flur stand und sich zu ihm umdrehte. „Ach nein? Da sei dir mal nicht so sicher, du kleiner Spinner!“, sagte er mit einem fiesen Grinsen. „Das kannst du nicht machen!“, winselte Bill und ging einen Schritt auf seinen Bruder zu. Tom jedoch schob ihn zurück und drückte ihn an die Wand, wobei er ihm gefährlich nahe kam. Bill stockte der Atem. Was machte Tom da? Warum war er so gemein? Nur wenige Zentimeter trennten ihre Nasenspitzen voneinander. „Na, Billyboy...gefällt dir das?“, flüsterte Tom und strich seinen Bruder über die Wange. Bill wusste in dem Moment nicht was er tun sollte. Mit starrem Blick sah er Tom an. Dann näherten sich Toms Lippen dem Ohr seines Bruders. „Genieß es, denn so nah werde ich dir nicht noch einmal sein!“, wisperte Tom und grinste ihn dann fies entgegen, wobei er wieder von ihm abließ und in sein Zimmer gehen wollte. Doch Bill konnte sich gerade noch rechtzeitig fangen. „Wenn du Mum was sagst, dann....“ Er zögerte und schaute verlegen zu Boden. „Was dann?“, wollte Tom verärgert wissen. „Dann bring ich mich um!“, sagte er also, wobei er immer noch eindringlich auf den Boden starrte. Tom hob ungläubig eine Augenbraue. „Der war gut, Schwuchtel! Du bist doch voll die Memme! Das bringst du doch nie fertig und das weist du auch! Aber trotzdem....war ne tolle Lachnummer...Schwuchtel!“, meinte Tom und grinste sich einen. Es machte Bill fertig, dass Tom ihn nicht glauben wollte, doch er meinte es ernst. Und so traurig er jetzt auch war, so sauer war er auch. „Nenn mich noch einmal Schwuchtel und ich trete dir in deinen scheiß Arsch!“, schrie Bill. Erst war Tom erstaunt, doch dann breitete sich wieder dieses Grinsen auf seinen Lippen aus. „Och Billy...nicht doch! Ich weis doch ganz genau, dass du viel lieber deinen Schwanz in ihn reinstecken willst!“, meinte er gespielt mitfühlend, wobei er immer noch dreckig vor sich hin grinste. „Einen Scheiß weist du, du schwanzgesteuerter Mistkerl! Krieg ich mit, dass du Mum was sagst, kannst du mich auf dem Friedhof besuchen kommen! Ist das klar!?“, schrie Bill aus sich hinaus. Doch er wartete nicht auf Antwort, verschwand in seinem Zimmer und drehte den Schlüssel herum. Nun stand Tom wie angewurzelt da. Mit leerem Blick, ging auch er in sein Zimmer.
Tom hatte es sich schon gedacht, dass Bill auch am Donnerstag nicht mit zur Schule kam. Aus Angst, Bill könnte seine Drohung wahr machen, sagte er kein einziges Wort zu Siemone.
Als Tom dann am Nachmittag nach Hause kam, war ihm ziemlich langweilig, also beschloss er seinen Bruder doch wieder ein wenig zu ärgern. Kleine, dreckige Schwuchteln hatten es nicht anders verdient. Er stapfte die Treppe nach oben in Bills Zimmer und riss die Tür auf. Bill lag wie die letzten paar Tage auch am Nachmittag noch in voller Schlafmontur im Bett. Als Tom kam, setzte er sich erschrocken auf. „Sach mal, geht’s noch?!“, fauchte er. „Nich in dem Ton, ja?“, forderte Tom und schmiss seinen schwarzen Eastpak vor sich hin. Bill starrte ihn nur entgeistert an. *Was will der denn? Soll er doch wem anders mit seinem Schwuchtelgelaber nerven!* „Wann willst du eigentlich wieder zur Schule gehen? Ich meine, Liebe hin oder her, du kannst dich nicht ewig hier verkriechen!“, kam es von Tom. „Ich gehe gar nicht mehr in die Schule, okay?“, sagte Bill genervt, in der Hoffnung, Tom würde sich endlich wieder verziehen. Umsonst gehofft. „Du musst aber!“, meinte Tom besserwisserisch. „Sterben muss ich!“, sagte Bill in einen gleichgültigem Ton. „Was, spinnst du?“, gab Tom verärgert von sich. „Nein, man! Nerv mich nicht, okay! Ich werde das durchziehen...ob es dir passt oder nicht! Ich werde mir das Leben nehmen!“, sagte er tonlos. Er sprach ja schon fast so, als wäre es ihm egal. Es war ihm um genau zu sein scheiß egal. „Was redest du da eigentlich für einen Scheiß?“ „Sei doch froh! Dann bist du mich los! Keine miese, dreckige, kleine Schwuchtel mehr da, auf der du herumtrampeln kannst!“, sagte der Schwarzhaarige jetzt in einen etwas ernsterem Ton. „Das ist nicht witzig, Bill!“, meinte Tom ängstlich. „Ach, meinen richtigen Namen weis man auch noch? Man darf staunen!“, meinte Bill auf eine merkwürdig ironische Art und Weise. „Lass das , Bill!“, forderte Tom nun eindringlich. So hatte er sich das ganze nun wirklich nicht vorgestellt. Er wollte doch nur ein wenig rumnerven, doch statt dessen, beredete sein anscheint durchgeknallter Zwilling mit ihm seine Selbstmordgedanken. Bill war es egal. Er wollte einfach nur, dass Tom ihn endlich in Ruhe ließ. Und...er wollte nicht mehr leben. Was würde der ganze Scheiß auch bringen? Er liebte Tom, Tom wiederum aber nicht ihn. Liebeskummer konnte sein sensibles Herz nicht ertragen. Er hatte keine Lust an gebrochenen Herzen zu sterben. Lieber half er selbst nach. „Gehst du jetzt endlich?“ fragte Bill sichtlich genervt. „Nein!“, protestierte Tom. „Hm....wie du willst!“ Tom sah seinen Bruder fragend an. „Weist du...“, begann Bill, wobei der gegenüber ihn mit gerunzelter Stirn anblickte. „Ich könnte mir hier mit einer Rasierklinge die Pulsadern aufschneiden!“, meinte Bill gelassen und strich sich mit seinen Zeigefinger über seine pochenden Venen. „Lass den Scheiß!“, erwiderte Tom nervös. Doch Bill ließ sich nicht beirren. „Nein...ich springe vom Dach....hoch genug wärs ja!....Oder, nein...ich werfe mich am Bahnhof vor dem Zug! Nein, ich habs.....ich ertränke mich in der vollgelaufenen Badewanne!“, meinte Bill mit einem unheimlichen Grinsen. „Halt endlich dein verlogenes Maul, du feiges Stück!“, schrie Tom ihn nun an. Das verletzte seinen Stolz doch wieder sehr, dass Tom ihn schon wieder nicht glauben wollte. „Raus!“, flüsterte Bill und zeigte zur Tür. „Du traust dich doch sowieso nicht!“ „VERPISS DICH!!“, schrie Bill, worauf im Raum eisige Stille herrschte. Dann ging Tom.
Nun reichte es Bill. Er wartete noch bis er Toms Zimmertür zuschlagen hörte und ging dann hinunter in die Küche. Er holte einen mittelgroßen Karton vom Schrank herunter und suchte darin nach etwas brauchbarem. Dies war der Karton, wo ihre Mutter sämtliche Medikamente aufbewahrte.
Tom saß immer noch oben in seinem Zimmer, wo er auch hörte, dass jemand in der Küche herumkramte. Da Mama Kaulitz ja noch nicht zu Hause war, wusste er, dass es Bill war.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:36

Das Gesuchte gefunden, schlich sich der Schwarzhaarige die Treppe nach oben in sein Zimmer. Er öffnete das Red Bull, welches er sich mitgebracht hatte und war gerade dabei die Schlaftablettenschachtel von Siemone zu öffnen, als Tom die Tür mal wieder aufriss. „Was willst du denn schon wieder?!“, fauchte Bill genervt. Der Dunkelblonde blickte von der Red Bull Dose zur Tablettenschachtel und wusste sofort, was sein kleiner Bruder vorhatte. „Dir ham sie wohl ins Gehirn geschissen!“, meckerte Tom, ging hastig zu Bill und wollte ihm die Schachtel entreißen. Dieser ließ sie jedoch hinter seinen Rücken verschwinden. „Das geht dich n Scheiß an! Hau ab!“, protestierte er. Er hatte nun wirklich keine Lust mehr zu diskutieren. Konnte Tom ihn nicht einfach in Würde von sich gehen lassen? „Wenn du mich wirklich liebst, gibst du mir jetzt die Schachtel, Bill!“, versuchte Tom ihn zu erpressen. Daraufhin blickte Bill ihn doch sehr seltsam an. „Komm mir ja nicht so! Kleine, dumme Schwuchteln sind wertlos!...Und jetzt verschwinde endlich und lass mich in Ruhe sterben!“, jammerte Bill unter Tränen. Da ergriff Tom seine Chance und entriss ihm die Schachtel. „Du verpisst dich nicht aus diesem beschissenen Leben! Ist das klar!?“, schrie Tom nun, wobei Bill ihn leicht erschrocken anblickte. „Nicht ohne mich!“, fügte Tom noch hinzu und verschwand samt Schachtel zur Tür hinaus. Bill ließ sich auf seinen Stuhl sinken. *Nicht ohne mich? Was meint der damit?* Bill verstand gar nichts mehr. Er raufte sich die Haare und gab einen lauten deprimierten Schrei von sich. „Warum musst du mir dazwischen fuschen? TOM?“, schrie er unter Tränen.
Als Siemone wie immer abends nach Hause kam, wollte sie einmal nach Bill sehen, ging nach oben und setzte sich neben ihn auf die Bettkante. „Hallo, mein großer! Willst du nicht morgen wieder zur Schule gehen?“, fragte sie, wobei sie ihm über seine pechschwarzen Haare strich. Tom stand inzwischen im Türrahmen seines Zimmers, um zu lauschen. Bill drehte sich zu seiner Mutter um und sah sie flehend an. „Bill, du musst irgendwann wieder zur Schule gehen! So geht das nicht! Ich weis, dass du nicht krank bist! Ich bin deine Mutter, aber nicht dumm!“ Daraufhin bewegte er sich ruckartig hoch und stellte sich vors Bett. „Ich werde nicht zur Schule gehen...klar!?“, erwiderte er mit einem verärgerten Gesichtsausdruck. „Doch, du wirst morgen wieder zur Schule gehen!“, legte Siemone fest, wobei sie immer noch auf der Bettkante saß. „Einen Scheiß werde ich!“, schrie Bill. „Sag mal, Wie redest du eigentlich mit mir ? Ich bin immer noch deine Mutter!“; entgegnete sie ihm empört und erhob sich. „Ach, leck mich doch!“, nuschelte Bill, rannte ins Bad und schloss die Tür ab. Siemone wollte ihm hinterher, doch Tom lenkte sie ab. „Mama, ich werde morgen auch zu Hause bleiben!“, sagte er ruhig. „Was? Dreht ihr jetzt beide durch? Womit habe ich das verdient?“, fragte sie. „Mama, ich will doch nur...ich meine, ich versuche mit Bill zu reden! Er wird nächste Woche wieder zur Schule gehen!...Okay?“, sagte Tom und blickte seine Mutter fragend an. „Hm...na gut!...Aber am Montag geht’s wieder zur Schule! ....Alle beide!“ Tom nickte ihr erleichtert zu und ging in sein Zimmer. Bill hatte das Gespräch mit angehört und hastete vom Bad zu Tom ins Zimmer. „Wenn du gedacht hast, dass ich morgen ganz allein mit dir zu Hause bleibe, hast du dich aber ganz gewaltig geschnitten!“, zischte er. Tom jedoch sah ihn nur stirnrunzelnd an. „Gut, dann gehst du morgen in die Schule!“ „Nein, geh ich nicht!!!“ „Dann musst du morgen den Tag mit mir verbringen!“, sagte Tom gelassen und widmete sich seinem Handy. „Arschloch!“, zischte Bill und knallte die Tür hinter sich zu.
Natürlich wollte Tom mit seinem Bruder reden, aber der eigentliche Grund, weshalb er zu Hause bleiben wollte, war die Angst, dass Bill sich etwas antat.
In der darauffolgenden Nacht tat Tom kein Auge zu. Die ganze Zeit musste er an Bill denken. *Bitte geh nicht ohne mich!* Bill dagegen konnte nur nicht schlafen, da er es für besser hielt zu schmollen, weil Tom am nächsten Tag auch zu Hause blieb. Und er fand, dass sein Bruder sich irgendwie komisch benahm. Er schimpfte Bill nur noch mit Schwuchtel, machte dumme Witze, und dass er jetzt auf einmal so besorgt um ihn war, passte mit dem überhaupt nicht zusammen.
Später musste Tom mal aufs Klo und als er fertig war, konnte er es nicht lassen, bei Bill reinzuschneien. Nur vorsichtshalber, um sicher zu gehen, dass er noch lebte. Zu seiner Erleichterung, starrte dieser ihn entgeistert entgegen. „Hat man nicht mal nachts seine Ruhe?“, meckerte er. „Sorry, wollte nur mal sehen, ob du noch unter uns weilst!“, meinte Tom, trat herein und schloss die Tür. „Nicht mehr lange!“, provozierte Bill. „Hör auf damit! Warum schläfst du noch nicht?“, wollte Tom nun wissen. „Weil es mich ankotzt, dass du morgen zu Hause bleibst!“, giftete Bill ihn an. Eigentlich wollte er gar nicht so sein. Aber Tom war die ganze Zeit so gemein zu ihm, dass er es für besser hielt einfach genauso zu sein. Tom sagte nichts und blickte Bill scharf an. Das machte ihm Angst, was ihn dazu bewegte sich von Tom wegzudrehen. Er zog die Decke höher und murmelte sich ein. „Na ja, von mir aus...wachs doch da fest! Ich werde jetzt schlafen! Nacht!“, sagte er in einen gleichgültigem Ton. Er dachte, dass Tom endlich wieder gehen würde, doch statt dessen ging er zu ihm, hob die Decke hoch, legte sich hin und kuschelte sich an ihn. Tom fragte sich in dem Moment selbst, warum er das tat. Er wollte es ganz einfach so. Er wollte bei Bill sein. Die Augen des Schwarzhaarigen weiteten sich immer mehr und als Tom auch noch von hinten seinen Arm um seine Hüfte legte, reichte es ihm. Natürlich hatte er es sich gewünscht, dass Tom ihn auch liebte, doch seiner Meinung nach, war er doch nur zu ihm gekommen, um ihn zu kontrollieren. „Was soll das? Geh gefälligst in dein Bett!“, zischte Bill. Tom sah ihn genervt an. „Man, was hast du denn? Ich denke, du liebst mich....dann kannst du mit mir auch in einem Bett schlafen!“ Inzwischen hatte Bill sich schon aufgerichtet. Als Tom das gesagt hatte, dachte er doch echt, er hätte was an seinen Ohren gehabt. Tränen schossen ihm in die Augen. „Was bildest du dir eigentlich ein, du arrogantes etwas! Spinnst du jetzt total?“, heulte Bill und schlug wie wild auf den unter sich liegenden Tom ein. Dann packte Tom Bills Handgelenke und setzte sich auch auf. „Jetzt beruhig dich mal, ja?! Ich bleibe heute Nacht hier, ob es dir passt oder nicht!“, sagte er etwas lauter. Die Tatsache, dass Siemone ihr Schlafzimmer im unteren Stockwerk hatte und sie immer schlief, wie ein Stein, trug zum Glück der Zwillinge dazu bei, dass sie das Rumgezetere der beiden nicht hören konnte. „Du tust mir weh!“, winselte Bill, woraufhin Tom seine Arme endlich wieder los ließ. Dann legte sich Bill mit dem Rücken zu Tom hin. Er tat es ihm gleich, jedoch traute er sich nicht noch einmal seinen Arm rüber zu legen . Wahrscheinlich hätte er dieses mal eine gewischt bekommen. Bill musste immer noch weinen. Jetzt war es ihm egal. Wenn es Tom nicht passte, konnte er ja gehen. „Bill...hör auf zu weinen! Ist gut, okay? Schlaf lieber!“, wisperte Tom und strich Bill übers Haar am Hinterkopf. Als der Schwarzhaarige zusammenzuckte, ließ er es jedoch sein.
Am nächsten Morgen stand Bill ziemlich früh auf. Später saß er in der Küche mit einem Red Bull. Es dauerte nicht lange und sein dunkelblonder Zwilling kam auch dazu. „Red Bull schon am frühen Morgen?“, fragte Tom mit hochgezogenen Brauen. „Wenn ich ungesund lebe, sterbe ich früher!“, meinte Bill trocken. Jetzt fing er schon am frühen Morgen mit seinen Todesgedanken an. Tom jedoch hatte keine Lust sich dazu zu äußern, da er es Leid war. Seit fast einer Woche musste er sich das schon anhören und jedes mal, wenn Bill erneut damit anfing, bekam er mehr Angst, dass er es wahr machte.
Bill wurde den Ganzen Vormittag von Tom belagert. Ging er ins Wohnzimmer, tat Tom es ihm gleich. Wollte er in sein Zimmer, ging Tom ihn hinterher. Nichts konnte Bill allein machen. Tom folgte ihn überall hin, was Bill ziemlich ankotzte. Später saßen beide im Zimmer des Schwarzhaarigen. Bill auf seinen Stuhl am Schreibtisch, wo er eine Zeitschrift durchblätterte und Tom saß auf dem Bett und spielte Playstation. Nur war er leider nicht ganz bei der Sache und verlor jedes mal, was ihn dazu brachte den Controler gereizt in die Ecke zu feuern. Bill zuckte erschrocken zusammen und blickte ihn über den Zeitschriftrand genervt an. Tom erwiderte seinen Blick, sagte aber nichts. Dann schlug Bill die Zeitschrift zu, schmiss sie auf den Tisch und erhob sich. „Ich muss mal!“ Er lief an Tom vorbei und hielt an der Tür inne. „Willst du nicht mitkommen?“, fragte er nicht wirklich ernst gemeint. „Warum?“, kam es von Tom. „Na ja....ich könnte mich ja im Klo ertränken, oda so!“, meinte er ironisch. „Weist du Bill...langsam nervst du mich echt!“ Er stand auf und schob Bill rüber ins Bad. Er durchsuchte den Spiegelschrank nach Rasierklingen, welche er auch fand und schob sie vorsichtig in seine Baggyjeans. „Musst du einen auch alles versauen?“, meinte Bill mit eingeschnapptem Unterton. „Sieh zu, dass du fertig wirst und komm wieder ins Zimmer, ja?“, forderte Tom. „Aber beim Pissen musst du mir nicht zusehn!“ „Ist gut...ich geh ja schon!“, sagte Tom mit erhobenen Händen, zog den Badtürschlüssel ab und steckte ihn ebenfalls in seine Hosentasche. „Damit du nicht auf dumme Gedanken kommst!“, erklärte er und machte die Tür dann zu. Im Zimmer legte Tom sich auf das Bett seines Bruders. Er war fertig. Erst konnte er in der Nacht nicht richtig schlafen und dann musste er sich auch noch um seinen suizidgefährdeten Bruder kümmern. Es trieb ihn richtig zur Weißglut, wenn Bill darüber witzelte sich gleich umbringen zu wollen. Er war doch sein Zwillingsbruder...sein ein und alles. Je mehr Tom über das ganze nachdachte, desto mehr tat es ihm leid, wie er sich Bill gegenüber benommen hatte. Wie konnte er nur so gemein sein? Erst jetzt wurde ihm klar, dass er doch selbst daran Schuld war, dass Bill dem Tod so vergnügt gegenüber stand. Er hatte sich fies verhalten, ihn ohne Ende beschimpft und sich über ihn lustig gemacht. So was machte man nun wirklich nicht, wenn man wusste, dass jemand in einen verliebt war. Er wollte Bill auf gar keinen Fall verlieren, denn Tom liebte Bill. Ja, so war es. Erst jetzt gestand er sich ein, dass er Bills Liebe erwiderte, da er sich die ganze Zeit gegen seine Gefühle sträubte und sie versuchte zu verdrängen. Er hatte sie sogar für einige Zeit vergessen, was der größte Fehler seines Lebens war. Denn nur deshalb war er Bill gegenüber so mies, was dazu führte, dass er nicht mehr leben wollte. Was hatte er da nur angerichtet?
Tom war so in seinen Gedanken versunken, dass er gar nicht mitbekam, dass Bill schon lange fertig war und sich unten in der Küche aufhielt. Wieder hielt er Siemones Schlaftabletten in seiner Hand. Dieses mal konnte ihn keiner davon abbringen...auch nicht Tom. Er schaute sich um. Sein Blick blieb auf dem Tisch haften. Wie oft hatte er dort mit Tom gesessen und mit dem Essen Blödsinn veranstaltet? Dann wendete er seinen Blick wieder ab. Viel lieber wäre er jetzt in seinem Zimmer. Ja, er wäre lieber dort gestorben, als in dieser kalten grauen Küche. Doch auch hier holten ihn die Erinnerungen ein. Wie viel Spaß er doch mit seinem Bruder immer hatte. Sie hatten hier sogar schon einmal versucht Eierkuchen zu machen, aber irgendwie waren die nicht so der Hit, da sie ziemlich schwarz aussahen. Als Bill sich daran erinnerte, wie Tom einen davon nahm und sich eine fette Schicht Nutella draufstrich und das Ding auch noch vergnügt in sich reinmampfte, huschte ihn sogar ein kleines Grinsen übers Gesicht. Aber das verschwand sehr schnell wieder, als ihn die Gegenwart wieder einholte. Dann wollte er es endlich beenden. Er nahm abwechselnd eine Tablette und einen Schluck vom Red Bull. Dies tat er solange, bis er der Meinung war, dass es reichte. Dann schmiss er die Packung bei Seite und holte sich ein Zweites Red Bull, welches er in einem Zug austrank. Er hielt sich den Bauch. Es fühlte sich so komisch an. Alles drehte sich auf einmal. Sein Herz schmerzte. Aber es schmerzte schon seit Monaten, da störte ihn das nicht sonderlich. Er hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht seine Brust und sank zusammengekauert auf die kalten Fliesen. Dann stieg dieses Gefühl der Müdigkeit in ihm hoch. Er kippte mit zusammengekrümmten Körper um und wurde bewusstlos. Wenn man genau hinsah, konnte man noch eine stille Träne an seiner Wange glitzern sehen.
Er hatte es geschafft. Jetzt konnte er innerlich nur noch hoffen, dass sein Zwilling nicht auf die Idee kam, den großen Retter zu spielen.
Dann plötzlich, als hätte Tom etwas gespürt, tauchte er aus einer Gedankenflut wieder auf. Blitzartig verließ er das Zimmer, um zu sehen, wo Bill steckte. Als er ihn im Bad nicht mehr vorfand, ahnte er schreckliches. „BILL!“, brüllte er, als er die Treppe hinunter rannte, doch wie schon gedacht, bekam er keine Antwort. Und dann sah er das, wovor er die ganze Zeit Angst hatte. Bill lag in der Küche am Boden. Reglos. Tod? Er stürmte zu ihm und kniete sich vor ihn hin. Ihm stiegen Tränen in seine Augen, dann fing er bitterlich an zu weinen. „NEIN...BILL!“, schrie er und rüttelte an seinen Körper. „Du dummer...du dummer Junge!“, winselte er vor sich hin. Er versuchte sich zu beruhigen und fühlte Bills Puls. „Gott sei Dank!“. Hauchte er voller Erleichterung. Er war zwar schwach, aber man konnte ihn eindeutig spüren. Tom zögerte nicht lange und rief einen Krankenwagen. Jetzt zählte jede Minute, denn es ging um Leben Und Tod.
Tom saß im Krankenhaus und wartete darauf, dass ein Arzt kam. Er wollte endlich wissen, was mit Bill war. Doch erst einmal traf Siemone ein. Sie war total aufgelöst und wusste überhaupt nicht, was überhaupt los war. Tom stand auf dem Gang, die Hände in den Hosentaschen vergraben. Traurig blickte er sie an. Sie kam auf ihn zu und drückte ihn fest an sich. Dann löste sie sich wieder von ihn und nahm seinen Kopf in ihre Hände. „Was ist passiert, Tom?“ Aber Tom liefen nur weitere Tränen übers Gesicht. Er entriss sich ihr und setzte sich auf einen der Stühle. Was hätte er denn tun sollen? Ihr sagen, dass er an allem Schuld war? Wohl kaum, denn Bill wollte nicht, dass sie etwas erfuhr. Dann kam endlich der zuständige Arzt und klärte sie auf. „Wir haben ihren Sohn den Magen ausgepumpt! Es geht ihm den Umständen entsprechend!“ „Was heißt das?“, wollte Tom wissen. „Nun, er bringt nicht wirklich viel auf die Waage, was dringend geändert werden muss! Mit Untergewicht ist nicht zu spaßen! Sein ohnehin schon schwacher Körper wurde durch den Versuch sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen, schwer belastet! Er hatte Glück! Aber er wird es schaffen!“, meinte der Arzt zuversichtlich. Tom und Siemone waren erleichtert und wollten einfach nur noch zu Bill. Der Arzt führte sie hin. Tom ging rein, Siemone jedoch wurde vom Arzt zurückgehalten. „Sie wissen, dass ich das mit ihrem Sohn melden muss?“ Sie nickte stumm. „Ich denke mir, dass ein Psychologe ihm gut tun wurde, denn wer so was macht, hat Probleme, schreit praktisch nach Hilfe! Ich könnte ihnen da jemanden empfehlen!“ Siemone nickte wieder wortlos und ging dann zu ihren beiden Söhnen.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:37

Tom saß bei seinem Bruder am Bett und hatte Bills Hand fest in die seinen gedrückt. Siemone wollte unbedingt wissen, weshalb Bill das getan hatte, doch wusste sie, dass Tom es nicht sagen würde. Das war Toms und Bills Geheimnis. Und sie hatten wirklich viele Geheimnissen, von denen nur sie etwas wussten. Sie nahm es ihm auch nicht übel, denn wenn er nichts sagen wollte, musste Bill das wohl so gewollt haben. Nach fast zwei Stunden warten, dass Bill endlich aufwachte, hielt Siemone es nicht mehr aus. Sie ging raus, mit der Ausrede ein wenig Luft schnappen zu wollen. Tom blieb da. Er wollte seinen Bruder jetzt nicht allein zurücklassen. Er wollte nicht, dass Bill aufwachte und niemand da war. Immer wieder streichelte er Bills Hand und vergoss dabei Tränen. „Es tut mir so leid!“, weinte er. Dann endlich wurde Bill wach. Mit gequältem Blick sah er sich im kahlen Krankenzimmer um und erblickte nun seinen winselnden Zwilling, der fest seine Hand hielt. Zu seiner Enttäuschung musste er feststellen, dass er es nicht geschafft hatte. Er lebte noch. „Warum hast du das getan?“, hauchte Bill vorwurfsvoll, woraufhin Tom erschrocken aufblickte. „Was?...Warum habe ich was getan?“ „Warum akzeptierst du nicht, dass ich nicht mehr will? Warum?“, kam es immer noch sehr leise von Bill. Er fühlte sich schwach und kraftlos und war verärgert darüber, dass er es Tom zu verdanken hatte, dass er hier dumm rumliegen durfte. „Aber Bill...du wolltest mich einfach alleine lassen! Wenn du schon gehen willst....dann geh wenigstens zusammen mit mir! Dann bist du nicht allein....und ich auch nicht!“, meinte der ältere Zwilling verzweifelt. Doch Bill starrte ihn entgeistert an. „Was redest du denn da?“ „Bill...“ „Ja, was Bill? Ich weis, dass ich so heiße!” „Ich liebe dich, verstehst du?“ Was Bill da nun hörte, wunderte ihn doch sehr. Das konnte doch nicht angehen. Das passte doch alles gar nicht zusammen. Wer hatte ihn denn als miese Schwuchtel bezeichnet? Wer hatte sich denn die ganze Zeit über ihn lustig gemacht und ihn bis ins tiefste verletzt? Das war doch wohl er, Tom! Und jetzt kam er auf einmal mit Ich liebe dich? „Ich lass mich von dir nicht verarschen! Hab ich echt keine Lust drauf! Ich versuche es solange, bis ich es schaffe! Und selbst du hast irgendwann keinen Bock mehr, mir auf Schritt und Tritt zu folgen! Das ist schier unmöglich, Tom!“, predigte Bill und begann auf heftigste an zu zittern. Tom war geschockt, von dem , was er da gerade zu hören bekam. Das konnte er doch nicht wirklich ernst meinen? Doch konnte er wohl. Und das wusste Tom ganz genau. Hastig beugte er sich über Bill, nahm ihn in den Arm und drückte ihn an sich. Am liebsten hätte der magere Schwarzhaarige ihn von sich weggestoßen, doch er war machtlos. Nicht einmal schreien konnte er. Als Bill sich wider beruhigt hatte, löste sich Tom wieder von ihm. Bill standen wieder einmal Tränen in den Augen. Er fand es nicht mehr schlimm. Er hatte sich daran gewöhnt andauernd vor sich hin zu heulen. Es störte ihn allerdings, dass Tom ihn dabei mitleidig ansah. „Steck dir dein Mitleid sonst wohin, klar?“, jammerte Bill und wischte sich die Tränen aus seinem Gesicht. „Bill....ich kann gut verstehen, warum du mir nicht glauben willst!“ „Gar nichts verstehst du!“, meinte er jetzt wieder gefasst. „Doch! Ich war ungerecht, gemein und verletzend dir gegenüber und das alles bereue ich wirklich sehr!“, erwiderte Tom reumütig und ließ seinen Kopf sinken, wobei ihn Bill gespannt musterte. „Aber ich war nur so zu dir, weil ich mir nicht eingestehen wollte, dass ich dich genauso liebe, wie du mich!“ „Du hast überhaupt keine Ahnung von dem, wie sehr ich dich liebe, also sei jetzt lieber ruhig!“, forderte Bill nun eindringlich. „Das weis ich sehr wohl! Dessen bin ich mir voll und ganz bewusst! Ich meine es ernst, Bill! Ich liebe dich wirklich! So was wie für dich, habe ich noch nie für jemanden empfunden! Glaub mir das bitte!“ „Gut...dann......küss mich!“, meinte Bill eindringlich, aber gelassen. „Was?“, kam es entgeistert von Tom. „Du hast schon richtig gehört!“, erwiderte Bill scharf. „Bill, ich werde dich jetzt nicht küssen, weil du es von mir verlangst! Ich mache das, wenn ich dazu bereit bin, okay?“, meinte Tom verärgert darüber, wie Bill sich benahm. „Dann liebst du mich auch nicht!“, entgegnete Bill provozierend. „Doch, Bill! Ich liebe dich! Ich liebe dich über alles, verdammt noch mal! Doch ich will dich küssen, wenn ich es für richtig halte! Mensch...das alles ist doch auch nicht so einfach für mich! Wenn du nur irgendein Junge wärst, okay.......aber ich liebe meinen eigenen Zwilling! Das muss ich erst einmal verarbeiten!“, sagte Tom vorwurfsvoll, wobei Bill ihn endlich verstand. Er glaubte ihm. Der Anblick Toms und das, was er sagte Waren Beweis genug.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:38

Als Bill dann nach zwei Tagen endlich wieder nach Hause durfte, freute er sich richtig auf sein eigenes Bett. Das im Krankenhaus war ihm zu hart. Doch es nervte ihn, dass Tom und Siemone ihn bemutterten ohne Ende. Gut, er hatte versucht sich umzubringen, aber dass war seiner Meinung nach, noch lange kein Grund so ein Theater zu veranstalten. „Hört gefälligst auf damit! Ich bin kein kleines Kind mehr!“, meckerte Bill, als die beiden mal wieder mit irgendwelchen Kindereien versuchten ihn aus seiner depressiven Phase herauszulocken. „Hör mal, Bill...kommst du dann jetzt wenigstens runter, was essen? Ich meine, du hast schon nicht gefrühstückt!“, bettelte Siemone. „Ja, ist gut, ich komme gleich!“, winkte Bill genervt ab. Dann verließ sie zufrieden das Zimmer, doch Tom blieb. Als Bill ihn erwartungsvoll anblickte, setzte Tom sich zu ihm aufs Bett. Bill wusste zwar nun, dass Tom ihn wirklich liebte, doch viel hatte er leider noch nicht davon gehabt. Wenn es um Mädchen ging, war Tom der erste, der sich meldete, doch bei Bill war er eher zurückhaltend und ziemlich schüchtern. Bill fand das süß, wollte Tom jedoch trotzdem endlich ganz nah an ihm spüren. Er rückte näher, legte einen Arm um Toms Hüfte und kuschelte sich an ihm. Tom erwiderte dies, indem er seinen Bruder fest an sich drückte. Nun war es soweit. Tom fühlte sich bereit und wollte Bill zum ersten Mal küssen. „Du...Bill?“, nuschelte Tom ,weswegen Bill ihn fragend musterte. Dann grinste Tom schelmisch, nahm Bills Kopf in seine Hände und drückte seine mit einem Piercing geschmückten Lippen sachte auf die seines Bruders. Erst ging das ganze sehr zögernd voran, doch dann tauten sie auf und ließen ihren Gefühlen freien Lauf. Als Siemone dann laut „Kommt essen!“ rief, lösten sie sich lieber voneinander. Schmunzelnd gingen sie nach unten und setzten sich an den Tisch. Es gab Spargelsuppe. Nicht gerade das Lieblingsessen der Zwillinge, aber sie hatten Hunger. „Bill, ich finde es wirklich sehr schön, dass es dir wieder besser geht! Ich bin so froh, dass nichts weiter passiert ist! Doch ich habe mich noch nicht damit abgefunden, dass du mir immer noch nicht verraten willst, warum du das getan hast! Deshalb halte ich es für besser, wenn du einen Psychologen besuchst und mal mit ihm sprichst! Ich habe schon einen Termin gemacht!“, erklärte Siemone. Bill verschluckte sich an seiner Suppe, als er das hörte. „Was? Nee....vergiss es! Ich erzähl doch nicht wildfremden Leuten, was mit mir los ist! Nein, Mama...nein!!!“, protestierte Bill. „Du wirst hingehen, Bill!...Bitte!“, flehte Siemone mit Tränen in den Augen. Da konnte er gar nicht anders und stimmte schließlich zu.
Am nächsten Tag war dann auch der Termin. Bill wurde ganz schlecht, als er daran dachte, dass er bald mit Fragen gelöchert werden sollte. Mit Fragen, dessen Antworten niemanden etwas angingen.
Später saß ihm eine Frau gegenüber, etwa Mitte dreißig. Sie hatte dunkelblondes Haar, welches sie zu einem Zopf geflochten hatte. Und sie trug eine Brille, über dessen Rand sie Bill mit ihren eisblauen Augen musterte. „Also, Bill! Fangen wir an!“, meinte sie ruhig. Bill aber nahm das ganze überhaupt nicht ernst. Er wusste nicht, was er hier überhaupt sollte. Er war nur hier, weil seine Mutter das so wollte. Er lümmelte im Sessel und starrte sie mit hochgezogenen Brauen an. „Von mir aus!“, gab er dann gelangweilt von sich und wendete seinen Blick von ihr ab. Ja, solche Trotzreaktionen kannte sie zur Genüge und ließ sich durch Bills verhalten nicht beirren. „Gehen wir etwas weiter zurück!“, meinte sie dann. „Kann ich auch sitzen bleiben?“, entgegnete Bill genervt frech. „Junge, was soll das? Das ist nur zu deinem besten! Du musst schon mit machen, sonst wird es dir nie besser gehen!“ „Man, sie haben ja voll den Durchblick, was?! Nerven sie mich bloß nicht mit ihren Psychogelaber! Ich werde nichts sagen, denn ich weis, warum ich Dinge tue!“ „Ach so ist das? Natürlich! Das wissen alle meine Patienten! Angeblich! Du musst dir eingestehen, dass Selbstmord keine Lösung ist! So machst du nur alles viel schlimmer! Deine Mutter meinte, in letzter Zeit hast du dich sehr von deinem Zwillingsbruder zurückgezogen und bevor du im Krankenhaus warst wolltest du nicht mehr zur Schule gehen! Es hat also irgendwas mit deinen Bruder zu tun?“, beendete sie ihren Vortrag in einem fragenden Unterton. „Sag ich nicht!“, flüsterte Bill ihr entgegen und grinste sie triumphierend an, da immer noch er Herrscher seiner Geheimnissen war. „Gut, wolltest du eher dir einen Gefallen tun oder wem anders, als du dir die Tabletten hintergeworfen hast?“ „Mir und allen anderen, okay?“, gab er genervt von sich. Die Psychologin machte sich Notizen, wobei Bill sich im Zimmer umsah. Sein Blick fiel auf eine halbverdurstete Pflanze. „Gut! Dein Bruder meinte, du hättest deinen Spaß daran, dir Gedanken über den Tod zu machen...stimmt das?“ „Hmm, wissen sie....ihre Pflanze da....ich glaub, die brauch dringend mal ein wenig Wasser!“, sagte Bill ablenkend und langsam reichte es der Frau auch. Noch nie hatte sie so etwas freches, unaufmerksames und verrücktes, wie Bill erlebt. „Du kannst sie nachher gießen, okay?!“, meinte sie gestresst. „Tzz....wieso ich??? Ist doch ihr Kraut....nicht meins!“, wies Bill sie zurecht und kreuzte seine Arme. Nun war sie sichtlich genervt. Dieser Junge wollte sich einfach nicht helfen lassen, doch sie wollte noch nicht aufgeben. „Hm...fühlst du dich bei dem Gedanken, dass du noch lebst oder was geht in dir vor?“ Bill rollte mit den Augen. „Was ist das denn bitte für ne bescheuerte Frage?!“ „Beantworte sie oder lass es ein, Junge!“ Dann blickte Bill gespielt nachdenklich zur Zimmerdecke und fing an sich mit seinem Zeigefinger eine lange Haarsträhne einzudrehen. „Und?“, hakte die Psychologin nach. „Na ja, wissen sie...das geht sie nichts an!“, legte er fest und grinste sie breit an, wobei sie nur einen schweren Seufzer von sich gab. „Hast du denn nie daran gedacht, wie deine Familie und Freunde sich fühlen, wenn du einfach nicht mehr da bist?“ Diese Frage ging Bill dann doch nahe. Zu nahe, für seinen Geschmack. Er hatte keine Lust mehr und wollte einfach nur noch nach Hause. „Also wissen sie was? Sie nerven mich tierisch! Und ich weis, dass sie von mir auch nicht gerade begeistert sind....also können wir den Schwachsinn hier nicht einfach beenden? Ich meine, ich würde jetzt viel lieber am PC sitzen und ne Runde zocken!“ Daraufhin lehnte sich die Psychologin mit hochgezogenen Brauen zurück. Soso!...PC zocken? So schlecht kann es dir ja gar nicht gehen!”, meinte sie, wobei Bill sein Gesichtsausdruck sich zu einem verärgerten verzog. „Haben sie ihre Ausbildung im Supermarkt gekauft? Sie wissen überhaupt nicht, wie es mir geht, klar?!“, schrie er sie unter Tränen an und begann zu zittern. Es klingt vielleicht hart, aber genau das wollte sie erreichen. Jetzt endlich hatte sie ihn genau an den Punkt, wo sie ihn haben wollte.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:38

Endlich zeigte er Gefühle und unterließ seine Spielereien. Aber sie hatte sich zu früh gefreut, den Bill bereute seinen kleinen Ausraster bereits. Er versuchte sich zusammen zu reißen und blickte sie böse funkelnd an. Nun bekam sie doch ein wenig Angst. Ja, Bill hatte sich, seit dem Tag, an dem sein Bruder in seinem Tagebuch gelesen hatte, zu einem richtig kleinen Psycho entwickelt. Wie vergnügt er doch über den Tod sprach. Manchmal saß er stundenlang auf eine und der selben Stelle und starrte vor sich hin. Wenn man ihn dann fragte, was denn los sei, sah er den jenigen geistesabwesend an und drehte dann seinen Kopf wieder zu den Punkt, den er die ganze Zeit fixierte. Tom und Siemone fanden das unheimlich. Und diese Gefühlsausbrüche, wie er von einer Sekunde auf die andere seine Laune wechselte, waren doch sehr seltsam. Gerade eben hatte er sich noch so gut im Griff gehabt, doch diese dumme Tussi musste ihn ja unbedingt zur Weißglut treiben. Nun hatte er sie einmal angeschrieen und geheult. Das sollte erst einmal reichen. Er wischte sich seine Tränen weg und nahm wieder seine Mir-ist-alles-egal-Stellung ein. „Na, was ist? Sprache verschlagen? Keine dämlichen Fragen mehr?“, fragte er mit einem triumphierenden Grinsen, wobei die Psychologin ihn nur verwundert anstarrte. So einen hartnäckigen Fall, wie Bill hatte sie dann doch noch nie. Sie blickte ihn eindringlich an, als wenn sie in seinen braunen Augen nach der Antwort suchte, warum er so war. Doch vergebens. Sie sah nur diesen seltsamen Ausdruck, eine Blockade zur Seele. Wer da durch wollte, musste schon einiges auf Lager haben und langsam fragte sie sich wirklich, ob sie die richtige dafür war. Langsam wurde Bill auch ungeduldig. Er wollte nur noch weg hier. „Hörn sie mal! Wenn sie mich sowieso nur anschweigen, kann ich ja auch gehen!...Hab noch andere Sachen vor!“ Daraufhin konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen, wobei sich Bill schon fragte, warum sie das tat. „Andre Sachen? PC spielen? Löcher in die Luft starren? Nicht essen? Seltsame Gefühlsausbrüche haben? Oder ja, klar....Selbstmord?“ Bill wusste genau, was sie mit diesen Andeutungen schon wieder vorhatte, doch ein zweites mal fiel er bestimmt nicht darauf rein. Zwar hätte er sie viel lieber angeschrieen, doch wusste er, dass er dann noch länger hier bleiben musste. Also setzte er sein in den letzten Tagen viel geübtes Psychogrinsen auf, wobei die Psychologin nun völlig irritiert aus der Wäsche schaute. „Ja, klar....was haben sie denn gedacht? Ich weis sogar schon, wie ich mein Leben dies mal beende...sehr tragisch, das kann ich ihnen sagen!“, meinte Bill dann ruhig. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck, von dem, was sie da hörte. „Warum?“, fragte sie dann. „Man, weil ich keinen Bock auf ihr Psychogequatsche hab! Bin eh nur hier, weil meine Mutter das so wollte! Zu Hause mach ich wieder mein Ding! Sehen sie doch endlich mal ein, dass das hier rein gar nicht bringt!“, forderte Bill nun. „Also gut...ich gebe es auf! Junge, sei nur vernünftig und mache keinen Blödsinn...mach keinen Fehler!“ „Ja ja, dass überlassen sie mal ruhig mir! Kann ich jetzt gehen?“ fragte er und stand schon mal auf. „Ja, bitte!“, meinte sie, während auch sie aufstand und zur Tür zeigte. Endlich hatte er es geschafft. Endlich nach Hause. Während er zur Tür ging, grinste er vor Freude, wie ein Honigkuchenpferd, doch dieses Lächeln musste er erst einmal zurückhalten, da Siemone und Tom hinter der Tür auf ihn warteten. Er öffnete also die Tür und gesellte sich zu den beiden, sagte jedoch nichts. Sie erhoben sich aus ihren Wartestühlen und schauten fragend von Bill zur Psychologin. Bill blickte bewusst zur Seite und die Psychologin schüttelte nur enttäuscht den Kopf. „Könnte ich sie dann noch mal kurz sprechen?“, fragte sie an Siemone gerichtet. „Natürlich!“ Sie folgte ihr ins Sprechzimmer. Tom und Bill setzten sich. Jetzt, wo ihre Mutter mal kurz nicht anwesend war, konnte Bill sich ja wieder so benehmen, wie sonst. „Und?“, hakte Tom nach. „Was und? Nix und! Ich erzähl der doch nichts!“, meinte Bill dann genervt. „Aber warum denn nicht? Die Frau kann dir doch helfen!“, meinte Tom traurig. „Flenn mal nicht gleich rum!“, meinte Bill gelangweilt und kreuzte seine Arme. Eigentlich wollte er das gar nicht sagen, doch es war ihn einfach so rausgerutscht. Überhaupt hatte er sich in den letzten zwei Wochen sehr verändert. Tom hatte immer noch Angst um ihn und wünschte, er könnte das alles rückgängig machen, doch das ging ja nun einmal nicht. Ja, er konnte sich auch nur zu gut vorstellen, was sein Bruder, dort drinnen mit der armen Frau abgezogen hatte. Er verstand ihn einfach nicht. Dann kam Siemone auch schon wieder und wandte sich an Bill. „Junge, warum? Sie hat mir erzählt, wie du dich bei ihr benommen hast. So kenne ich dich gar nicht. Was ist nur mit dir los? Warum redest du nicht? Wir wollen dir doch nur helfen!“, predigte sie verzweifelt. Dann stand Bill auf und wollte nach draußen zum Auto gehen. „Bill!“, rief seine Mutter und ging ihm hinterher, wobei ihr Tom auch folgte. Genervt drehte Bill sich um. „Mama...schlepp mich noch einmal zu so ner Psychotante und ich versuch gleich noch mal mich umzubringen!“ Daraufhin flippte Siemone vollkommen aus und klatschte ihm eine. Das hatte vielleicht gescheppert. Sogar Tom zuckte erschrocken zusammen. Wieder einmal standen dem Schwarzhaarigen Tränen in den Augen. „Ich hasse dich!“, winselte er und strich sich mit der Hand über seine schmerzende Wange. Dann rannte er nach draußen und stellte sich am Auto gleich an eine der Hintertüren, weil er auf gar keinen Fall hinten sitzen wollte. Siemone öffnete das Auto und alle drei stiegen ein. „Sag so was nie wieder!“, sagte sie bevor sie das Auto anmachte. Als Bill jedoch keine Antwort gab, hakte sie noch einmal nach. „Bill?“ „Ja ja!“, sagte dieser dann endlich. Siemone war doch wieder sehr enttäuscht darüber, wie gleichgültig die Antwort ihres Sohnes doch wieder geklungen hatte. Dann fuhren sie schweigend nach Hause.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:39

Als sie dann da waren, verzog sich Bill sofort auf sein Zimmer, wohin Tom ihn auch folgte. Er meinte zu Siemone, dass sie Bill für den Tag lieber in Ruhe lassen solle. Er werde mit ihm reden. Oben betrat Tom Bills Zimmer und schloss die Tür ab. „Was soll das? Warum schließt du ab?“, fragte Bill nervös. „Hm...na ja...willst du, dass Mum reinplatzt, wenn ich gerade mal Lust habe dich zu küssen?“, meinte Tom und schaute Bill fragend an. „Nein, ganz sicher nicht!“, nuschelte dieser verlegen, wobei seine Wangen sich ein wenig erröteten. Daraufhin musste Tom grinsen und gesellte sich zu seinem Bruder aufs Bett. „Bill, ich liebe dich!“ sagte Tom und blickte seinen Bruder aus seinen braunen Augen an. Bill schaute dabei stur gerade aus. „Hm, ich dich doch auch!“, hauchte er. Dann kam Tom ihm näher, nahm Bills Kopf in seine großen Hände und drückte seine Lippen fest auf die seines Bruders und gab ihn einen innigen Kuss, den Bill erst Sekunden später erwiderte. Während Toms Hand unter Bills Shirt wanderte, glitt sein Mund an seinem Hals hinunter, wo er sich dann von Stelle zu Stelle sanft festsaugte. Bill schien mit der Gesamtsituation überfordert zu sein. Ihm blieben keine Zweifel, dass Tom mehr wollte, als nur küssen. Er schob ihn also zurück und sah ihn hilfesuchend an. Nur wusste er leider nicht, was er jetzt sagen sollte. „Was ist denn? Hab ich was falsch gemacht?“, fragte Tom enttäuscht. „Nein, nein! Ich...äh...also....na ja....ich muss mal!“, stotterte Bill und verließ blitzschnell das Zimmer. Tom sah ihn nur kopfschüttelnd hinterher. Für Tom endlos lange Minuten später kam Bill dann endlich wieder. Er betrat eher zögernd das Zimmer und setzte sich gleich wieder zu Tom aufs Bett. „Bill, also wenn du noch nicht willst....ich kann auch warten! Wir können auch einfach nur so beieinander liegen und kuscheln, wenn es dir lieber ist!“, versuchte Tom vorsichtig zu erklären. Der Schwarzhaarige schüttelte jedoch nur lächelnd den Kopf. „Aber..“, fing Tom an. „Pssst! Ist okay!”, flüsterte Bill und fing an Tom leidenschaftlich zu küssen. Dieser verstand nun endlich und drückte ihn fest an sich und strich ihn immer wieder sanft über den Rücken. Dann ließen sie sich aufs Bett sinken, wobei Tom auf Bill drauflag. Wieder wanderte Toms Hand unter Bills Shirt und dieses mal ließ er ihn gewähren. Bill legte seine Hand auf Toms Hintern und drückte ihn noch näher an sich, wobei ihn der Dunkelblonde liebevoll angrinste. Ihre Küsse wurden immer fordernder und leidenschaftlicher, als plötzlich Siemone die Tür aufriss. Bill hatte vorhin total vergessen die Tür wieder abzuschließen. Sofort reagierte Tom und ließ sich auf den Boden neben dem Bett fallen, wobei Bill ihn ein Kissen ins Gesicht warf. „Ich hab gesagt du sollst mich in Ruhe lassen!“, zischte Bill gespielt verärgert, wobei Tom ihn das Kissen zurückwarf. Ihre Mutter stand dabei irritiert im Türrahmen und musterte ihre beiden Söhne. „Was ist denn hier los?“, fragte sie also. „Nichts! Tom nervt! Kannst du ihn nicht sagen, dass er rausgehen soll?“, versuchte Bill mit aller Kraft sich aus dieser peinlichen Situation zu retten. „Aber, Tom wollte doch sicher nur ein wenig mit dir reden?“ „Eben!“, erwiderte er tonlos. „Hm...Abendbrot ist fertig!“, sagte sie noch und ging dann nach unten in die Küche.
Tom hätte diese Nacht zu gern bei Bill geschlafen, doch aus Angst Siemone könnte irgendwann ins Zimmer platzen, ließ er es lieber sein. Es kotze ihn so richtig an. Warum musste Bill nur sein Bruder sein? Das alles war doch total ungerecht. Am nächsten Morgen kam ihre Mutter ziemlich früh bei Tom reingeschneit um ihn mitzuteilen, dass sie jetzt arbeiten ginge und er auf seinen Bruder aufpassen solle. Er versprach es ihr also und als sie endlich das Haus verlassen hatte, schlich er sich rüber zu Bill ins Bett. Bill erschrak, als er etwas ganz nah an sich spürte, doch dann merkte er, dass es sein Bruder war, der ihn von hinten ziemlich fest drückte. Sie kuschelten sich aneinander und schliefen erneut ein.
Irgendwann um die Mittagszeit rum standen sie dann endlich mal auf. Bill sollte eigentlich glücklich sein, dass er mit seinem Tom nun ein paar gemeinsame Stunden ohne Siemone verbringen durfte, aber das war er nicht und das sah man ihn auch an. Tom sah es ihn an. Er wusste, was in seinem Bruder vorging und er dachte genauso. Das, was da gestern mit Siemone passiert war, würde nicht das erste mal bleiben, wenn sie nicht endlich einen Schlussstrich zogen.
Als Tom sich fertig angezogen hatte, stand Bill noch im Bad vor dem Spiegel und umrandete seine Augen mit einem schwarzen Kajaalstift. Er wusste genau, dass er dies das letzte mal tun würde. Er wusste es.
Nun saßen sie aufs Bills Bett und schwiegen sich schon Minuten lang an. „Tom...“, fing Bill an. “Hm?”, gab Tom von sich und versuchte dabei möglichst ahnungslos zu klingen, obwohl er genau wusste, was jetzt kam. „So geht das nicht! Wir können uns nicht immer vor allem und jedem verstecken! Ich kann das nicht! Das macht mich noch krank!“, versuchte Bill ihm möglichst schonend beizubringen. „Ich weis!“, seufzte Tom schließlich, woraufhin sein Bruder ihn erstaunt anblickte, da er etwas anderes erwartet hatte. „Ich weis, Bill! Das, was wir machen, ist verboten! Ich will gar nicht daran denken, was passiert, wenn uns mal jemand erwischt....und verstecken will ich mich auch nicht....das bringt nichts...und es würde auch mich wahnsinnig machen auf jedes kleine bischen zu achten! Ich verstehe, Bill!“ „Du vestehst!“, wiederholte Bill. „Ich habe dir gesagt, wenn du gehst, dann geh nicht ohne mich! Das habe ich ernst gemeint, Bill! Ich werde nicht zulassen, dass du mich allein zurücklässt...und ich werde auch nicht zulassen, dass du ganz allein gehen musst! Ich will und werde bei dir sein, denn ohne dich hält mich hier nichts mehr!“, sagte Tom, wobei ihm doch tatsächlich Tränen übers Gesicht rannen. Bill sah das, wischte sie zärtlich weg und drückte Tom ganz fest an sich, woraufhin der blonde auf heftigste anfing zu schluchzen. „Pscht!“, machte Bill und wippte seinen Bruder hin und her. „Du....du musst das nicht tun, Tom! Ich wäre dir nicht böse, wenn du es nicht machst!“ Dann entriss sich Tom sofort seinem Bruder und rannte nach unten in die Küche. Bill folgte ihm nicht. Er konnte nicht. Er versuchte es die ganze Zeit, wegen Tom zu unterdrücken, doch jetzt konnte er einfach nicht anders, vergrub seinen Kopf in seine Hände und fing an verzweifelnd zu weinen.

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Mi 15 Aug 2007, 22:40

Tom suchte schon fast hysterisch nach der Tablettenschachtel, der Bill schon immer sehr angetan war. Sie musste doch da sein. Sie musste einfach. Dann endlich sah er sie und fischte sie aus dem Wirrwarr heraus. Er sah nach, wie viel sein Bruder übrig gelassen hatte und ihm viel auf, dass von den drei Paletten, die sich ursprünglich in der Schachtel befanden, genau zwei davon sich noch drin befanden. Für jeden eine Palette. Er zögerte noch einen Moment und ging dann langsam, ja schon geistesabwesend wieder die Treppe nach oben zu Bill ins Zimmer.
Bill hatte sich inzwischen wieder beruhigt und blickte seinen Bruder fragend an. „Hast ja sogar noch welche übrig gelassen!“, nuschelte Tom, wobei ihn Bill gequält anlächelte. Er setzte sich und gab dem Schwarzhaarigen die Schachtel, der sie öffnete und die beiden Paletten herauszog. Dann blickte er wieder zu seinen Bruder. „Willst du das wirklich mit mir durchziehen?“, fragte Bill noch einmal eindringlich. Tom nickte und nahm eine Wasserflasche von Bills Nachttisch. „Sollten wir Mama nicht wenigstens einen Abschiedsbrief schreiben, wo wir ihr alles erklären? Damit sie verstehen kann, warum?“, fragte Bill und wieder tropften ihm Tränen aus seinen Augen. „Ja...ja, sollten wir!“, meinte Tom dann zustimmend. Bill nickte, holte Schreibpapier und einen Stift und blickte Tom wieder fragend an. “Mach du das! Ich - ich kann das nicht!“, flehte Tom ihn an. „Gut!“, hauchte er und fing an zu schreiben. Immer wieder tropften ihm Tränen auf das Papier, doch schließlich versuchte er sich zusammenzureißen. Tom hielt seinem Bruder während dessen seine Hand und konnte auch selbst seine Tränen nicht zurückhalten, als er las, was Bill dort eigentlich schrieb. Dann faltete er das Papier sorgfältig zusammen, schrieb Siemone rauf und legte es auf seinen Nachttisch. Nun nahm er wieder die Paletten mit den Schlaftabletten in seine Hand und schaute Tom dabei fragend an. Dieser nickte ihm ermutigend zu und nahm wieder die Wasserflasche zur Hand. Der Schwarzhaarige reichte seinem Bruder die eine Palette und fing selbst an die seine zu leeren. Immer wieder spülten sie ein paar Tabletten mit dem Wasser hinunter, bis schließlich keine mehr da waren. Nun war es so weit. Nun sollte es endlich vorbei sein. Und sie waren froh darüber, denn nur so konnten sie glücklich sein. Glücklich im Tod. Sie legten sich auf Bills Bett und küssten sich noch ein letztes mal. Ein letztes mal, wollte Bill die warmen Lippen seines Bruders spüren. Ein letztes mal, wollte er das kalte Metall, des Piercings, seines Bruders fühlen, sich ein letztes mal leidenschaftlich küssen, bis sie schließlich für immer einschlafen sollten. Sie umarmten sich so fest es ging und ließen einander auch nicht mehr los. Immer wieder flossen ihnen Tränen über ihre Wangen, bis die Wirkung der Schlaftabletten scheinbar begonnen hatte. Ihre Augen wurden immer schwerer, sie fühlten sich unendlich schlapp und schlossen nun für immer ihre Augen. Noch schliefen sie nur, aber nach etwa einer Stunde waren sie tod. Reglos lagen sie da. Wie zwei kleine verirrte Engel, die nun endlich ihren Weg gefunden hatten. Den Weg, der der beste für sie war. Den Weg, von dem sie nicht mehr zurück konnten. Zum Glück, denn jetzt fanden sie ihre Ruhe. Sie starben für ihre Liebe, wie einst Romio und seine Julia.
Mama,
wenn du diesen Brief hier liest, werden Tom und ich nicht mehr bei dir sein!
Es tut mir furchtbar leid, welchen Kummer ich dir in der letzten Zeit bereitet habe!
Ich finde, es ist an der Zeit, dass ich dir so einiges erkläre, denn du hast eine Antwort auf all deine Fragen verdient! Ich habe versucht mich umzubringen, weil ich mich vor langer Zeit in meinen Bruder verliebt habe! Ich weis, dass das verboten ist, das heißt, wir beide wissen es!
Ich dachte, er liebt mich nicht und ich habe das alles einfach nicht mehr ausgehalten! Deshalb habe ich versucht mir das Leben zu nehmen! Jetzt im Nachhinein bin ich sehr froh darüber, dass Tom mich noch rechtzeitig gefunden hat, denn so konnte er mir sagen, dass er mich auch liebt! Und nur so können wir jetzt gemeinsam in den Tod gehen! Mama, es tut uns so furchtbar leid, was wir dir antun, aber es geht doch nicht anders! Bitte verstehe das! Nur so können Tom und ich zusammen sein, ohne dass wir verspottet und verachtet werden und uns verstecken müssen! Mama, bitte sei nicht so sehr traurig! Wir werden trotzdem immer bei dir sein!
Deine dich immer liebenden Söhne, Tom und Bill.....
Der Blick zurück ist schwarz
Und vor uns liegt die Nacht
Es gibt kein zurück
Zum Glück, kein zurück

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  Bills Engel am Do 16 Aug 2007, 00:29

Omg. Ich heul gleich. Die Geschichte ist so traurig und romantisch. Sie haben sich beide umgebracht weil sie sich nicht lieben durften. Sad

Die Geschichte ist mega gut. Es kommt einem fast so vor als wäre diese Geschichte wirklich passiert. Bin ich nur froh dass der echte Bill und der echte Tom sich nicht umbringen.
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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Do 16 Aug 2007, 14:39

ja ne
das hatte ich auch gedacht als ich diese Geschichte lesen hab
die hört sich so echt an ey
ist schon fast unheimlich Oô xD

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  Bills Engel am Do 16 Aug 2007, 14:49

ja, als ich das gelesen habe, hatte ich eine richtige Gänsehaut bekommen.
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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Do 16 Aug 2007, 19:24

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  Bills Engel am Do 16 Aug 2007, 19:28

Ich weiss nicht aber nach der Geschichte muss ich mir immer vorstellen wie es wäre wenn Bill und Tom sich wirklich umbringen würden. Die Geschichte klang wirklich so als ob sie wirklich passiert wäre. Das ist so crass.
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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Do 16 Aug 2007, 19:33

jap stimmt
also ich konnte mir das so richtig vorstellen ich hatte mich nachdem ich das gelesen hatte so richtig gefüllt als wäre das echt geschehen das is echt krass o.o

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  Bills Engel am Do 16 Aug 2007, 21:13

jop. Mir ging es genauso.
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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Do 16 Aug 2007, 23:16

echt die geschichte verdient nen preis aba 100 pro ey *_*

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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  Bills Engel am Fr 17 Aug 2007, 00:30

jop. Wer hat die Geschichte denn geschrieben????
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Re: Zum Glück kein Zurück

Beitrag  *la fleur de bill* am Fr 17 Aug 2007, 14:38

mmh naja ka
ich hab die Geschichte in nem Forum gelesen und hab gefragt ob ich die auch in meinem Forum tun könnte weil ich die soo traurig gefunden hab

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